Täter des CSD-Anschlags in Berlin getötet

Der mutmaßliche Täter des islamistischen Anschlags am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin ist bei einem Polizeieinsatz getötet worden. Der 21-Jährige, der bereits im Vorjahr wegen Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) festgenommen wurde, wurde am Sonntagnachmittag in einem Kleingartenverein aufgespürt. Die Polizei eröffnete Schussfeuer, wodurch der Verdächtige starb. Offene Fragen bestehen hinsichtlich möglicher Mitwisser, berichtet orf.at.

Die Ermittlungen laufen weiter, da der Täter möglicherweise mit einer Stichwaffe zuschlug, nachdem er mit seinem Fahrzeug in die Menschenmenge fuhr. Experten betonen, dass die Sicherheitsmaßnahmen im Tiergarten nicht ausreichend waren, um einen solchen Angriff zu verhindern. Zufahrtsschutz-Experten fragen, wer das Konzept für den Schutz der Veranstaltung entwickelt hat, berichtet de.nachrichten.yahoo.com.

Der Täter soll der islamistischen Szene angehören und war emotional sowie liebevoll, so sein Vater, der von Gehirnwäsche spricht. Die politische Deutung des Anschlags wird nun diskutiert, da es in der Vergangenheit zu einem Anstieg der AfD-Stimmen kam, nachdem ähnliche Anschläge stattfanden, so spiegel.de.