Tödlicher Anschlag auf CSD in Berlin: Mutter aus Polen stirbt
Am Samstagabend raste ein weißer Transporter in eine Menschenmenge am Rande der Christopher Street Day-Veranstaltung in Berlin. 29 Menschen wurden verletzt, eine Frau starb. Die Tote wurde identifiziert: es handelt sich um eine 65-jährige Frau aus Polen, die mit ihrer Tochter an der Parade teilnahm. Die Tochter überlebte verletzt, berichtet die Berliner Kurier (berliner-kurier.de).
Die Polizei untersucht den Anschlag als mutmaßlich islamistisch motiviert. Das Bundesjustizministerium prüft mögliche Konsequenzen, wie ein Sprecher am Montag in Berlin mitteilte (de.nachrichten.yahoo.com). Der Bundesinnenminister Merz kündigte ebenfalls Konsequenzen an, nachdem die Tat die Gesellschaft schockiert habe (zeit.de).
Terrorismusexperte Rolf Tophoven kritisierte den Anschlag als vermeidbar und sprach von schweren Versäumnissen in der Sicherheitspolitik (kleinezeitung.at). Auf dem Schlossplatz in Berlin gedenken hunderte Menschen der Opfer und betonten Solidarität und Zusammenhalt (braunschweig.t-online.de).


















