Behörden hatten den mutmaßlichen Täter des CSD-Anschlags, Abdul Ballout, bereits unter Beobachtung gestellt. Laut t-online.de war eine Risikobewertung durch das Berliner LKA erfolgt, die Ballout als hohes Risiko einstufte. Dennoch wurde die Überwachung gelockert, was zu seiner Freiheit führte.

Die Justiz wehrt sich gegen Vorwürfe, so berichtet die Kronen Zeitung. Es wird behauptet, dass Ballout trotz seiner Gefährdungseinstufung nicht festgenommen wurde. Die genauen Gründe für diese Entscheidung sind bislang nicht vollständig geklärt.

Nach dem Anschlag wurde diskutiert, warum Ballout noch auf freiem Fuß war. Die faz.net berichtet, dass die rechtlichen Hintergründe komplex sind. Obwohl Ballout als Gefährder eingestuft wurde, hatte dies keine unmittelbaren Folgen.

Die Ermittlungen laufen weiter, doch die Frage bleibt: Warum wurde ein potenziell gefährlicher Mann nicht rechtzeitig festgenommen? (t-online.de)