Ein mutmaßlich islamistischer Anschlag auf CSD-Feiernde in Berlin hat Deutschland und die queere Community schwer erschüttert. Der Anschlag, der am Samstagabend stattfand, fügte mindestens einem Opfer einen tödlichen Schlag zu und verletzte mindestens 25 weitere Menschen, berichtet die Bild. Der Täter, der dem IS angehören soll, attackierte die Teilnehmer der Christopher Street Day-Veranstaltung, die in der Hauptstadt stattfand (bild.de).
Die Reaktionen sind vielfältig. Der Oberbürgermeister von Berlin zieht eine Parallele zu einem Angriff in der eigenen Stadt, was auf eine tief sitzende Bedrohung hinweist (dresden.t-online.de). Gleichzeitig wird die Sicherheit der queeren Community in Deutschland in Frage gestellt, da Gewalt gegen queere Menschen in den letzten Jahren zunahm (zeit.de). Die Veranstaltung, die als Ausdruck der Vielfalt und des Widerstands steht, steht nun unter Schock.
Die Medien reagieren unterschiedlich. Während einige den Täter im rechten Lager vermuten, betonen andere, dass die bekannten Mechanismen der Gewalt schnell wieder aktiv werden (insideparadeplatz.ch). Die queere Community fragt sich, ob der Anschlag ein Weckruf für Deutschland ist, oder ob die Sicherheit weiterhin untergraben wird. Die Diskussion um Sicherheit und Rechte bleibt weiterhin hochbrisant.


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