Die EU-Staaten beraten am Samstag über die Folgen des massiven Migrantenansturms in der spanischen Exklave Ceuta, nachdem bis zu 60.000 Menschen aus Marokko in die Stadt strömten (orf.at). Die Situation war bereits am Freitag Gegenstand einer heftigen Debatte, bei der einige Länder den Ausschluss Spaniens aus dem Schengen-Raum forderten. Die meisten Migranten kehrten nach Marokko zurück, doch das Thema wird die EU weiter beschäftigen.
Die spanische Regierung verurteilt die Reaktionen ihrer EU-Partner und fordert eine Sondersitzung der Innenminister. Der Ministerpräsident Pedro Sánchez wirft den EU-Ländern Verstöße gegen die Grundsätze der Solidarität vor (zeit.de). Gleichzeitig steigt die Zahl der Toten in Ceuta auf 67, was die Spanier auf die Notwendigkeit einer koordinierten europäischen Antwort hinweist.
Zudem plant Spanien, illegale Migranten mit Bojen an der Grenze zu Marokko abzuwehren, um zukünftige Anstürme zu verhindern (news.google.com). Die Lage bleibt angespannt, und die EU wird in den kommenden Tagen weiter über die beste Strategie für die Sicherung der Außengrenzen diskutieren.




























