Ein Wolf, der als Schadwolf eingestuft wurde, ist im Bezirk Imst erlegt worden. Die Tiroler Landesregierung hatte zuvor eine Abschussverordnung erlassen, nachdem in der Grenzregion zu Innsbruck-Land und Imst mehrere Nutztiere gerissen wurden. Mit der erfolgten Erlegung wurde die Verordnung als erfüllt angesehen und daraufhin wieder aufgehoben (meinbezirk.at).

Die Erlegung des Wolfs wurde am Freitagabend bekanntgegeben. Zu Beginn der Woche waren in einem Almgebiet in St. Sigmund im Sellrain fünf tote und vier verletzte Schafe aufgefunden worden. Das Land Tirol betont, dass die Jagd auf Wölfe weidgerecht durchgeführt wird, während Tierschützer Kritik an den Obduktionsberichten der Tiere üben (news.at).

Zusätzlich wurden in der Region mehrere Gewitter registriert, die zu Murenabgängen führten. Die Hahntennjochstraße zwischen Imst im Oberland und der Passhöhe wurde erneut gesperrt. In Längenfeld wurde eine Fußgängerbrücke weggerissen, was zu weiteren Feuerwehreinsätzen führte (tt.com).

Sources
  • meinbezirk.at — Wolf im Bezirk Imst nach Nutztierrissen erlegt
  • news.at — Schadwolf in Tirol erlegt
  • news.google.at — Obduktionsberichte von Wölfen: Tierschützer üben Kritik, Land Tirol betont weidgerechte Jagd - MeinBezirk.at
  • derstandard.at — Tiroler Hahntennjochstraße nach Murenabgängen erneut gesperrt
  • tt.com — Erneut Gewitter: Mehrere Feuerwehr-Einsätze im Tiroler Oberland