Apple hat im abgelaufenen Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen – und das ausgerechnet in einer Phase des Umbruchs. Der iPhone-Konzern meldet Rekordeinnahmen, muss sich aber zugleich mit einem schwierigen Markt in China und einem bevorstehenden Chefwechsel auseinandersetzen. Rekordzahlen und Milliarden-Investitionen: Für das am 27. Juni 2026 endende Quartal verbuchte Apple einen Umsatz von 109,4 Milliarden Dollar (borncity.com).

Die iPhones und Mac-Computer von Apple verkaufen sich so gut wie noch nie, doch über dem weltgrößten Konzern ziehen Gewitterwolken auf. Schuld ist ausgerechnet der KI-Boom. Die Nachfrage nach iPhones und Macs in den vergangenen Monaten wurde von Apple unterschätzt, sagte Konzernchef Tim Cook, der im September nach 14 Jahren am Ruder geht (diepresse.com).

Zudem kämpft Apple mit Engpässen bei wichtigen Bauteilen. Vor dem erwarteten Start der nächsten iPhone-Generation hat der US-Techkonzern mit knappen Produktionskapazitäten bei kombinierten Chipsystemen zu kämpfen. Das Problem sei aktuell vor allem bei den kombinierten Chipsystemen, die das Herzstück von Apple-Geräten wie iPhones und Mac-Computern sind, sagte Cook (cash.ch).

Tim Cook tritt am 1. September 2026 ab. Die Aktie fällt, obwohl die Umsätze steigen. Steigende Chipkosten und der angekündigte Chefwechsel belasten den Aktienkurs (ad-hoc-news.de).