Deutschland hat am 25. Mai einen Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet, bei dem 31 Männer abgeschoben wurden. Dabei waren erstmals auch nicht straffällig gewordene Afghanen im Flug enthalten (de.nachrichten.yahoo.com). Dies markiert einen neuen Schritt in der Migrationspolitik der Bundesregierung, die nach der Rückkehr der Taliban ins Land erstmals nicht nur Straftäter, sondern auch andere Personen abgeschoben hat.
Innenminister Dirk von Below (SPD) begründete die Maßnahme mit der Notwendigkeit, die Sicherheit der Bundesrepublik zu schützen. Laut Informationen aus der Zeitung *Zeit* wurden die 31 Männer von Leipzig/Halle nach Kabul gebracht (zeit.de). Unter ihnen befanden sich sowohl schwer Strafverurteilte als auch Personen, die als zwingend ausreisepflichtig eingestuft wurden.
Die Entscheidung löst sowohl innenpolitische als auch internationale Kritik aus. Die Zusammenarbeit mit den Taliban wird von vielen als fragwürdig bewertet, da die Regierung nicht klären konnte, ob die Sicherheit der abgeschobenen Personen gewährleistet ist (t-online.de). Die Bundesregierung betont jedoch, dass die Abgeschobenen keine Gefahr für die Gesellschaft darstellen.
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