Anschlag auf CSD in Berlin: Verletztenzahl steigt auf 31
Der Terroranschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat zu weiteren Verletzungen geführt. Laut dem Regierenden Bürgermeister wurden insgesamt 31 Menschen verletzt, wobei eine Frau tödlich getroffen wurde (t-online.de). Der Anschlag, der am Samstagabend stattfand, hat die queere Community tief getroffen. Die Berliner Dragqueen Kaey betonte, dass die Gemeinschaft sich nicht unsichtbar machen werde (morgenpost.de).
Die Polizei hat auf dem Handy des mutmaßlichen Täters, Abdul B., ein Bekennervideo gefunden, das einen Treueschwur auf den Islamischen Staat enthält. Zuvor war unklar, ob der Anschlag islamistischen Ursprungs war (nachrichten.at). Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat daraufhin ein schärferes Vorgehen gegen Gefährder angemahnt und fordert eine Reform des Jugendstrafrechts sowie die Einführung von Präventivhaft und Fußfesseln (de.nachrichten.yahoo.com). Die SPD unterstützt die Forderungen nur teilweise (zeit.de).
Der Anschlag hat auch Auswirkungen auf Brandenburg. Es wird geprüft, ob zusätzliche Maßnahmen im Kampf gegen Terrorismus dort nötig sind (n-tv.de).
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