Zehntausende Migranten aus Marokko haben die spanische Exklave Ceuta erreicht und haben die Stadt in eine Krise gestürzt. Die Lage wurde als „erschütternd“ beschrieben, mit vielen Geschäften, die geschlossen wurden, und einem Mangel an Brot. Die Migrantenströme führten zu einem Ausnahmezustand, der die lokale Bevölkerung in Angst versetzte (de.nachrichten.yahoo.com). In den vergangenen Tagen kamen rund 60.000 Menschen aus Marokko in Ceuta an, wobei viele von ihnen wieder in Marokko zurückkehren mussten. Laut der EU-Kommission gab es bislang keine Weiterbewegungen in Richtung Europas (diepresse.com).
Die spanische Regierung reagierte mit einer Verschärfung der Grenzsicherung und setzte erstmals seit 2021 erneut Militär ein. Ministerpräsident Pedro Sánchez bezeichnete den Andrang als „Angriff“ auf Spanien und betonte die Verletzung der territorialen Integrität. Zudem mahnte er zur Achtung europäischer Verträge (cash.ch). In der Folge wurden immer mehr Leichen geborgen, was auf die schwere Situation an der Grenze hindeutet. Die Migranten, die den Grenzübergang versuchten, riefen oft „Marokko nein!“ und zeigten eine starke Opposition gegen die spanische Präsenz (epaper.neue.at).


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