Die Innenminister der EU und der Schengen-Länder haben nach dem Migrantenansturm in der spanischen Exklave Ceuta ihre Solidarität mit Spanien ausgedrückt. Die Minister nahmen an einer extra einberufenen Videositzung teil und würdigten das schnelle und effektive Vorgehen der spanischen Behörden (epaper.neue.at). Die Krise, die durch den massiven Zuzug von Migranten aus Marokko ausgelöst wurde, hat innenpolitische Spannungen in der EU ausgelöst. Laut offiziellen Angaben kamen mindestens 75 Menschen bei dem Versuch, die Grenze zu überschreiten, ums Leben (orf.at). Die EU-Innenminister berieten am Dienstag über die Situation und versicherten Spanien umfassende Unterstützung zu geben. Die spanische Regierung korrigierte die Anzahl der Angekommenen auf 72.000 und weist Kritik zurück (kurier.at). Die EU-Staaten demonstrierten Geschlossenheit und stellten sich hinter Spanien, obwohl die Reaktion auf die Krise als verspätet kritisiert wurde (derstandard.at). Die Migrationskrise in Ceuta führt zu einer neuen Debatte über die Migrationspolitik der EU.






















