Die EU-Innenminister haben nach dem Massenansturm von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta Solidarität mit Spanien zugesagt. Die Krise, die durch die unkontrollierte Einwanderung entstand, hat innere Spannungen innerhalb der EU ausgelöst. Nach offiziellen Angaben kamen bislang 75 Menschen um, was die Debatte über die Migrationspolitik neu entfacht hat. Die Innenminister bezeichneten das schnelle Handeln der spanischen Behörden als effektiv und lobten die Reaktion auf den Ansturm (derstandard.at).
Die EU-Migrationskommissar Magnus Brunner betonte, dass das jüngste Sondertreffen der Innenminister dazu diente, die Spannungen nach der europäischen Kritik an der Migrationspolitik von Premierminister Pedro Sánchez zu entschärfen (de.nachrichten.yahoo.com). Zudem planen die EU-Länder, das Frühwarnsystem und die Überwachung über soziale Medien zu verstärken, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden (epaper.neue.at).
Die Kritik an Spanien bleibt jedoch bestehen. Die europäische Asylpolitik wird als unzureichend angesehen, insbesondere die Massenlegalisierungen, die als falsches Signal gewertet werden (faz.net). Fluchtforscherin Judith Kohlenberger betont, dass die Kritik an Spanien fehlgeleitet sei und die EU selbst für die Situation verantwortlich gemacht werden müsse (spiegel.de). Die EU-Staaten versprechen weiterhin volle Solidarität, doch die innere Kluft bleibt.


























