Die EU-Innenminister haben Spanien bei ihrem Krisentreffen Unterstützung zugesagt. Die spanische Regierung weist Kritik zurück und betont, dass der Schengenraum nie in Gefahr war (faz.net). Nach einem Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta, wo bis zu 5000 Migranten strandeten, wird die Situation als besonders schwierig beschrieben. Viele der Migranten, vor allem Marokkaner, wurden von Schleppern mit Jetskis zum Festland gebracht (bild.de). Die spanischen Behörden reagieren mit militärischen Fahrzeugen, die kontinuierlich zur Grenzübergangsstelle Tarajal fahren, um die Migranten zu evakuieren.
Die spanische Regierung korrigiert zudem die Zahl der ankommenden Migranten auf 72.000 und weist Vorwürfe zurück (kurier.at). Gleichzeitig betont die EU die Notwendigkeit einer "gemeinsamen Verantwortung" an den Außengrenzen. Die Innenminister sprechen Solidarität aus und fordern eine "rechtzeitige Koordinierung" (derstandard.at). Zudem erwägt Italien eine Aussetzung des Schengen-Abkommens mit Spanien, während Schweden und Finnland klare Grenzkontrollen fordern (it-boltwise.de). Die Situation bleibt unklar, und für die Migranten und die Bewohner von Ceuta gibt es derzeit keine zufriedenstellende Lösung (n-tv.de).











