Teheran und Maskat verhandeln über die künftige Verwaltung der Straße von Hormuz. Eine Mautgebühr wird immer wahrscheinlicher, berichten österreichische Medien. Die Gespräche zwischen Iran und Oman zielen darauf ab, eine neue Regelung für die Durchfahrt der Meerenge zu schaffen. Die Gebühr könnte eine Quelle von Einnahmen für den Iran darstellen, so die Berichte.

Die iranische Regierung hat bereits mehrfach betont, dass die Straße von Hormuz nicht mehr eine offene Meerenge sein wird. Dies deutet auf eine Veränderung der bisherigen Situation hin. Die Gespräche sind Teil einer größeren Diskussion über die Zukunft der Region, in der auch die USA beteiligt sind. US-Finanzminister Scott Bessent hat eine Einigung bis Mittwoch als möglich bezeichnet.

Zusätzlich wird ein neuer Plan für die Durchfahrt diskutiert, der eine „Sicherheitsgebühr“ an den Iran beinhalten könnte. Dieser Plan könnte für Teheran vorteilhaft sein, würde aber möglicherweise negative Auswirkungen auf die Region haben. Die iranische Regierung hält weiterhin an ihrer Position fest und lehnt Verhandlungen mit den USA ab.