Mehr als 37.500 Migranten aus der spanischen Exklave Ceuta sind in den vergangenen Tagen nach Marokko zurückgekehrt, berichtet das spanische Innenministerium (de.nachrichten.yahoo.com). Die Zahl entspricht fast zwei Dritteln der Migranten, die in die Stadt strömten. Viele von ihnen hatten versucht, die Grenze zu Marokko zu überqueren, oft schwimmend, was zu mehreren Todesfällen führte.
Die Bewegung der Migranten begann mit einem Ansturm, der die lokale Infrastruktur überforderte. Laut einer weiteren Quelle wurden mehr als 60.000 Menschen aus Marokko in Ceuta eingewiesen (bild.de). Die Situation hat zu einer intensiven Debatte über die Migration und die Sicherheitspolitik Spaniens geführt.
Die italienische Regierung unter Premierminister Giorgia Meloni forderte sogar einen Schengen-Ausnahme für Spanien, um die Migration zu kontrollieren (nachrichten.at). Zumindest 34 Tote wurden in Verbindung mit dem Ansturm gemeldet, wobei die genaue Zahl noch nicht final ist. Die Rückkehr der Migranten nach Marokko zeigt, dass die Situation sich in den letzten Tagen entspannt hat, doch die Herausforderungen bleiben.

















