Nach der Ankunft von zehntausenden Migranten in der spanischen Exklave Ceuta hat der EVP-Chef Manfred Weber eine Stärkung der europäischen Grenzschutzagentur Frontex gefordert. Die Migranten, hauptsächlich aus Nordafrika, strömten in großer Zahl in die Stadt, was die lokale Infrastruktur und die Sicherheitskapazitäten überforderte. Weber betonte in einer Erklärung, dass eine bessere Koordination und mehr Ressourcen für Frontex notwendig seien, um solche Situationen effektiver zu bewältigen. Die spanische Regierung hatte bereits Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit und zur Unterstützung der lokalen Behörden ergriffen. Die Migranten versuchten, die Grenze zu Ceuta zu überqueren, was zu einer hohen Anzahl von Fluchtrouten und illegalen Einwanderungsversuchen führte. Die Situation hat erneut auf die Notwendigkeit einer gemeinsamen europäischen Strategie für die Migration hingewiesen. (de.nachrichten.yahoo.com)