Niedrigwasser hat den Rhein in mehreren Abschnitten erreicht, was auf die jahrzehntelange Vernachlässigung der Wasserwege zurückzuführen ist. Die Pegelstände der Flüsse Rhein, Donau und Elbe sind nie so niedrig gewesen wie in diesem Jahr. Dies hat Auswirkungen auf den Schiffsverkehr und die Wasserversorgung.

Die Flusswasserstände sind aufgrund der trockenen Sommer und der geringen Niederschläge gesunken. Dies hat den Schiffsverkehr behindert, da die Schifffahrtskähne nicht mehr durch die engen Passagen fahren können. In einigen Regionen mussten Schiffe umgeleitet werden, um den Verkehr zu gewährleisten.

Die Situation hat auch Auswirkungen auf die Wasserversorgung. In einigen Städten sind die Wasserstände so niedrig, dass die Versorgung der Bevölkerung gefährdet wird. Die Behörden warnen vor weiteren Auswirkungen, wenn die Trockenheit anhält.

Die Ursachen der niedrigen Wasserstände liegen in der langjährigen Vernachlässigung der Flusswasserstraßen. Dies hat zu einem Rückgang der Wasserstandsmessungen und der Wartung der Flusswege geführt. (faz.net)

Sources
  • faz.net — Niedrigwasser in Flüssen: Mehr Tiefgang für den Rhein