Eine Studie, die am Mittwoch in der Fachzeitschrift „Current Biology“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass eine höhere Puma-Dichte die Anzahl von Verkehrsunfällen mit Rehen reduzieren kann. Die Forscher fanden heraus, dass in Gebieten mit mehr Pumas weniger Rehe auf die Straße gehen, was die Verkehrssicherheit erhöht. Die Studie analysierte Daten aus verschiedenen Regionen und zeigte einen klaren Zusammenhang zwischen der Präsenz der Katzen und der Verringerung der Unfälle.
Die Forschenden erklären, dass Pumas die Rehepopulationen kontrollieren, was dazu führt, dass weniger Tiere in den Straßenbereich gelangen. Dies könnte insbesondere in ländlichen Gebieten von Bedeutung sein, wo die Wechselwirkung zwischen Wildtieren und dem Verkehr stark ist. Die Ergebnisse könnten für die Jagdpolitik und die Verkehrsplanung relevante Erkenntnisse liefern.
Die Studie wurde von einem internationalen Team durchgeführt und basiert auf langfristigen Beobachtungen. Die Ergebnisse sind bereits in der Fachwelt diskutiert worden und könnten zukünftig in die Verkehrsverhinderungsstrategien einfließen.





























