FIFA-Präsident Infantino unter Druck nach WM-Investoren-Debakel

FIFA-Präsident Gianni Infantino steht unter zunehmendem Druck nach dem gescheiterten Investoren-Deal für die WM. Vor zwei Wochen war er noch in der Mitte seiner Macht, doch die letzten Wochen brachten Kritik und Forderungen nach personellen Konsequenzen. Der spanische Ligapräsident Javier Tebas forderte öffentlich den Rücktritt von Infantino, der mit den verworfenen Plänen ins Kreuzfeuer geraten war. Laut Tebas sei Infantino im Präsidentenamt nicht mehr tragbar.

Der Kontinentalverband Concacaf erhöhte den Druck mit einer scharfen Stellungnahme. Der ursprünglich geplante Investoren-Deal sei ein «Symptom für eine Führung, die aufgehört hat, den Fußball an erste Stelle zu setzen», so Concacaf. Die Kritik richtet sich nicht nur gegen die Strategie, sondern auch gegen die Führungskultur innerhalb der FIFA.

Zudem spricht der österreichische Fußballbund (ÖFB) nach dem Debakel mit seinem Präsidenten Pröll. Die ÖFB-Bossin will Klarheit über die Zukunft der FIFA und die Rolle von Infantino. Die Kritik wird lauter, und die Forderungen nach einer Neuausrichtung des Verbands wachsen.

Die Situation bleibt unklar, doch die Kritik wird nicht mehr zurückhaltend. Die FIFA steht vor einer Entscheidung, die nicht nur politisch, sondern auch sportlich entscheidend sein könnte.