Spanien hat am Samstagabend Grenzkontrollen für Reisende aus Italien eingeführt, nachdem Italien zuvor Schengen-Abkommen mit Spanien ausgesetzt hatte. Die Maßnahme betrifft vor allem Flüge und Schiffe, die aus Italien in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla einreisen. Die Entscheidung folgt auf eine Krise, die sich um die Fluchtbewegungen in der Region entwickelt hat. Italien hatte zuvor aus Sicherheitsbedenken Grenzkontrollen eingeführt, was Spanien als Verstoß gegen das Schengen-Abkommen wahrnahm.
Die spanische Regierung begründet die Kontrollen mit der Notwendigkeit, die Sicherheit an den Grenzen zu gewährleisten. Zudem sollen die Maßnahmen dazu beitragen, die Migration zu regulieren. Italien hingegen betont, dass die Kontrollen notwendig seien, um die Sicherheit der eigenen Grenzen zu schützen. Beide Länder streiten nun um die beste Lösung für die Migration und die Durchsetzung der Grenzpolitik.
Die Maßnahmen sind vorübergehend und sollen bis auf Weiteres gelten. Experten erwarten, dass die Situation in den kommenden Wochen weiterhin unter Spannung stehen wird. Die spanische Regierung hat zudem angekündigt, Stichproben an der Grenze zu Italien ab dem 7. September durchzuführen. Die Kontrollen sind Teil eines umstrittenen Streits über die Migration und die Durchsetzung der Grenzpolitik zwischen den beiden Nachbarn.




























