Zehntausende Migranten drängen in die spanische Exklave Ceuta, was Spanien und Europa in eine schwere Krise stürzt. Die Situation hat die Regierung in Madrid in eine ungewöhnliche Lage gebracht, da die Grenze zwischen Marokko und der spanischen Nordafrika-Exklave überlastet ist. Die Migranten, hauptsächlich aus Marokko, versuchen, in den Schengen-Raum einzudringen, was zu massiver Überlastung der Sicherheitskräfte führt (faz.net).

Die Regierung unter Ministerpräsident Pedro Sánchez bezeichnet den Andrang als „Angriff“ auf Spaniens territoriale Integrität. Zudem wird erstmals seit 2021 erneut Militär zur Unterstützung der Grenzsicherung eingesetzt. In den vergangenen Tagen wurden bereits 57 Leichen geborgen, was auf die Gefahren der illegalen Überquerung hindeutet (cash.ch).

Die Krise hat auch internationale Auswirkungen. Italien setzt das Schengen-Abkommen mit Spanien aus, während EU-Politiker Spanien die Schuld an der Lage geben. CSU-Politiker wie Manfred Weber fordern sogar den Einsatz von Frontex, um die Situation zu kontrollieren (bild.de). Die EU steht vor der Herausforderung, eine einheitliche Strategie zu finden, um die Migrationspolitik zu stabilisieren.