Der spanische Premierminister Pedro Sánchez steht unter Druck nach der Migrantenkrise in Ceuta. Die Stadt, ein spanischer Exklave in Marokko, hat in den letzten Wochen einen starken Ansturm von Migranten erlebt. Laut Angaben aus der Region sind bislang fast 60.000 Menschen eingereist, hauptsächlich aus Marokko, und suchen Schutz in Europa (watson.ch).
Die Situation hat nicht nur die spanische Regierung in Schwierigkeiten gebracht, sondern auch internationale Beziehungen belastet. Die spanische Regierung hat versucht, die Migranten legal zu regulieren, doch dies wurde von mehreren europäischen Ländern kritisiert. Die französischen, portugiesischen, irischen und luxemburgischen Regierungen lehnten eine gemeinsame Erklärung ab, die Sánchez für die Schaffung eines „Migrantenstroms“ verantwortlich machte (letemps.ch).
Die spanische Regierung betont jedoch, dass das Schengen-System weiterhin funktioniert. Der Innenminister Beat Jans betonte, dass die Migrantenkrise nicht die Grundprinzipien der EU untergraben habe (watson.ch). Die Situation bleibt jedoch spannend, da die Spanier und Marokkaner weiterhin um die Kontrolle über Ceuta streiten.

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