Nach einem Massenandrang an der Grenze zu Ceuta haben Spanien und Marokko unterschiedliche Angaben zu den Opferzahlen veröffentlicht. Marokko meldet elf Tote, während Spanien mindestens 72 Verletzte und eine Menschenrechtsorganisation bis zu 130 Opfer zählt (news.google.com). Die Spanier werfen Marokko vor, falsche Informationen verbreitet zu haben, um den Andrang zu erklären (it-boltwise.de). Marokko hingegen verweist auf Schleuser und eine Gerichtsentscheidung als Gründe für den Fluchtruf (it-boltwise.de).
Die Situation in Ceuta bleibt hochbrisant. Nach dem Sturm auf Melilla kritisierten 22 EU-Länder Spanien und riefen ein Krisentreffen ein (t-online.de). Die spanische Regierung wird unter Druck gesetzt, da die Migranten nicht in Spanien bleiben dürfen, sondern zurück in Marokko geschickt werden (watson.ch). Die EU wird erwartet, eine klare Position zu entwickeln, um die Abhängigkeit von Spanien zu reduzieren (derstandard.at).

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