Migranten-Krise in Ceuta löst EU-Streit aus

Die Migranten-Krise in Ceuta hat den europäischen politischen Raum in Aufruhr versetzt. Nach dem Tod von mindestens 67 Migranten während des Ansturms auf die spanische Stadt Ceuta am Grenzübergang zu Marokko, wird die EU von unterschiedlichen Positionen geprägt. Einige Mitgliedstaaten fordern, Spanien aus dem Schengen-Raum auszuschließen, während andere die Migrationspolitik der EU kritisch betrachten (de.nachrichten.yahoo.com).

Die Lage in Ceuta ist katastrophal. Viele Migranten, die versuchten, in die EU einzudringen, wurden aufgrund der strengen Grenzkontrollen von Spanien nicht weiter in Europa gelassen. Stattdessen mussten sie entweder zurück nach Marokko oder sich in Ceuta aufhalten. Die meisten haben sich freiwillig auf den Rückweg gemacht, doch die Zahl der Toten steigt weiter (diepresse.com).

Spanien hat Maßnahmen ergriffen, um illegale Einwanderung zu stoppen. Dazu gehören die Installation von Bojen an der Grenze, um Schiffe mit Migranten abzuweisen. Gleichzeitig wird der diplomatische Streit zwischen Europa und Spanien sichtbar. Die EU wird langsam den Schock der Krise zu verdauen versuchen (news.google.com).