Tausende Migranten haben die spanische Exklave Ceuta verlassen und sind nach Marokko zurückgekehrt. Bis Freitag wurden in Ceuta 60.000 neue Ankünfte registriert, von denen 25.000 bereits wieder abgeschoben wurden (derstandard.at). Der Ansturm auf die spanische Stadt, die sich am Mittelmeer zwischen Marokko und der EU befindet, hat in den letzten Tagen zu einem dramatischen Szenario geführt. Viele Migranten versuchen, über das Meer oder durch Land zu gelangen, um in die EU einzudringen (zeit.de). Die Route ist lebensgefährlich, und es gab Berichte über Verletzte und Tote (de.nachrichten.yahoo.com).
Die marokkanischen Behörden reagierten auf den Andrang, doch die Zahl der Rückkehrende bleibt hoch. Viele Migranten nutzen einen Schwimmring, um das Meer zu überqueren, oder versuchen, über Land in die spanischen Exklaven zu gelangen (news.google.com). Die Situation hat auch internationale Aufmerksamkeit erregt, und Politiker diskutieren, ob Marokko oder Spanien für die Lage verantwortlich ist (spiegel.de). Die spanische Exklave Ceuta und die gleichnamige in Marokko, Melilla, sind seit Jahrhunderten Teil Spaniens, doch sie werden immer wieder von Marokko beansprucht (n-tv.de).


























