Die US-Regierung erwägt eine Ausnahmeregelung für den Jones Act, um die Kosten für den Schiffverkehr zu senken. Laut einer Berichterstattung von it-boltwise.de könnte dies dazu führen, dass nicht-US-Schiffe für den Transport von Gütern zwischen den USA und den Karibikstaaten zugelassen werden. Der Jones Act, ein Gesetz aus dem Jahr 1920, erzwingt, dass alle Güter zwischen den USA und den Karibikstaaten nur mit US-flaggentragenden Schiffen transportiert werden. Dies hat in der Vergangenheit zu höheren Transportkosten geführt, da US-Schiffe oft teurer sind als ausländische.
Die Ausnahmeregelung könnte dazu beitragen, die Kosten für den Schiffverkehr zu senken, was insbesondere für die Öl- und Gasindustrie von Bedeutung wäre. Experten warnen jedoch, dass eine Änderung des Gesetzes mögliche Auswirkungen auf die Arbeitsplätze und die Wirtschaft der US-Schifffahrt haben könnte. Derzeit wird die Frage diskutiert, ob eine solche Ausnahme auf einen bestimmten Zeitraum oder für bestimmte Güter beschränkt werden sollte.
Die US-Regierung hat noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Die Diskussion um die Reform des Jones Act ist jedoch in den Medien und unter Politikern intensiv. Es bleibt abzuwarten, ob eine solche Ausnahmeregelung tatsächlich eingeführt wird.





























