Waldbrände in Europa zerstörten täglich 225 Quadratkilometer — ein alarmierender Rückgang der Waldflächen in den letzten Jahren. Laut einer aktuellen Studie, die von der österreichischen Nachrichtenagentur neue.at veröffentlicht wurde, hat sich die Fläche, die jährlich durch Brände zerstört wird, in den letzten zehn Jahren um mehr als 40 Prozent verringert. Dieser Rückgang wird auf eine Kombination aus intensiveren Brandverhütungsmaßnahmen und einem Veränderung der Klimabedingungen zurückgeführt.

Die Studie weist zudem auf einen Anstieg der Brände in den südlichen Regionen Europas hin, wo die Temperaturen im Vergleich zu den nördlichen Gebieten schneller steigen. In Ländern wie Spanien und Griechenland wurden in den letzten Jahren besonders starke Brandausbrüche registriert. Gleichzeitig wird in den Alpenregionen ein Rückgang der Brände beobachtet, was auf eine effektivere Brandbekämpfung und bessere Wettervorhersagen zurückgeführt wird.

Die Daten zeigen, dass die Waldbrände in Europa weiterhin ein ernstes Problem bleiben, doch die Maßnahmen zur Brandverhütung und -bekämpfung scheinen erste Erfolge zu zeigen. Die genaue Ursache für den Rückgang bleibt jedoch Gegenstand weiterer Forschung. (neue.at)