Deutschland hat die Frist zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz verpasst. Laut der Richtlinie 2023/970 sollten die Unternehmen spätestens im Jahr 2023 die Vorgaben umsetzen. Stattdessen plant das Land die Umsetzung erst Anfang 2027, was bedeutet, dass die Unternehmen bis dahin keine Pflichten haben. Ab August 2026 drohen jedoch Verfahren, bei denen die Unternehmen geprüft werden, ob sie die Vorgaben bereits umgesetzt haben. Für die Unternehmen steigt der Dokumentationsdruck, da sie sich auf die neuen Anforderungen vorbereiten müssen.
Die EU hatte die Richtlinie ins Leben gerufen, um Ungleichheiten im Gehalt zu reduzieren und Transparenz zu schaffen. In Deutschland wird die Umsetzung jedoch deutlich verzögert. Experten warnen, dass die Verzögerung die Effektivität der Richtlinie beeinträchtigen könnte. Die Unternehmen müssen nun mit der Planung beginnen, um die neuen Anforderungen zu erfüllen. Die genaue Umsetzung wird voraussichtlich im Jahr 2027 erfolgen.





















