Der Attentäter, der in Berlin einen CSD-Veranstaltung angegriffen hat, soll sich dem Islamischen Staat (IS) bekannt haben, berichtet faz.net. Der Anschlag ereignete sich am 29. August 2023 während einer Kundgebung für die Rechte homosexueller Menschen. Der Täter, der mit einer Waffe auf die Demonstranten schoss, wurde von der Polizei festgenommen.
Der Islamwissenschaftler Michael Kiefer von der Universität Osnabrück betont, dass der IS weiterhin eine große Strahlkraft hat. Er erklärt, dass die Organisation in der Lage ist, junge Menschen zu rekrutieren, insbesondere in Regionen mit politischer Instabilität. Kiefer warnt vor der Gefahr, dass der IS weiterhin Anschläge in Europa verüben könnte.
Die Ermittlungen laufen weiter. Es wird geprüft, ob der Täter einen direkten Bezug zum IS hat oder ob er sich selbstständig radikalisiert hat. Die Sicherheitsbehörden betonen, dass sie die Situation im Auge behalten. Der Fall unterstreicht die Bedrohung durch radikale extremistische Gruppierungen.




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