Der Bürgermeister von Wels, Andreas Rabl (FPÖ), hat angekündigt, Kreuze in den Klassenzimmern der Stadt nachzurüsten, falls sie fehlen. Er ließ die Räume prüfen und will damit eine symbolische Identität stärken. Grüne-Politiker kritisierten dies als falsche Symbolpolitik. Die Maßnahme löste in der Region kontroverse Diskussionen aus. Die FPÖ begründet den Schritt mit der Bedeutung des Kreuzes für die Identität. Die Stadt Wels steht nun vor der Frage, ob religiöse Symbole in öffentlichen Räumen zulässig sind. Die Debatte zeigt die gesellschaftlichen Spannungen im Raum.