Die Aussagen von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) zur Kinderbetreuung haben in der Steiermark für Kontroversen gesorgt. Während seiner Sommertour in Salzburg antwortete er auf eine Frage aus dem Publikum zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit der Aussage, dass Kinderbetreuung für ihn keine unbezahlte Arbeit sei. Diese Bemerkung löste Empörung und Kritik aus, sowohl von der Opposition als auch von Mitgliedern seiner eigenen Partei (meinbezirk.at).
Stocker hat daraufhin eine Klarstellung abgegeben und betont den Wert der Kinderbetreuung. Er betonte, dass er seine Kinder nicht als Rechenspiel erzogen habe, was kriege er dafür. Die FPÖ-Chef Herbert Kickl sah darin eine „Verhöhnung der Mütter“ (news.at). Die Aussage löste auch Diskussionen in der Steiermark aus, wo die Bedeutung der Kinderbetreuung als Arbeit anerkannt wird (meinbezirk.at).
Die UG-Polaschek forderte Stocker auf, die Care-Arbeit als Arbeit zu erkennen. Dies unterstreicht die Spannung zwischen der politischen Aussage und der Wirklichkeit der Betreuungspflichten (news.google.com). Die Reaktionen zeigen, wie sensibel das Thema Kinderbetreuung in der Gesellschaft ist.


























