Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat sich nach heftiger Kritik an seiner Aussage über Kinderbetreuung entschuldigt. Während seiner Sommertour durch Österreich beantwortete er am Donnerstag in Salzburg eine Frage zu Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dabei erklärte er, dass „Kinderbetreuung keine unbezahlte Arbeit“ sei. Diese Äußerung löste scharfe Kritik aus, sowohl innerhalb seiner eigenen ÖVP-Partei als auch von der Opposition (steiermark.orf.at).
Die steirische ÖVP-Chefin Manuela Khom sowie andere politische Akteure zeigten Verwunderung und Unzufriedenheit. FPÖ-Chef Herbert Kickl bezeichnete die Aussage als „Verhöhnung der Mütter“ (news.at). Stocker rückte am Freitag auf und betonte, dass der Lohn für Kindererziehung nicht in Geld zu messen sei. Er entschuldigte sich „in aller Deutlichkeit“ und betonte, seine Aussage sei nicht so gemeint, wie es wahrgenommen wurde (meinbezirk.at).


























