Die Österreichische Landwirtschaft leidet unter einer historischen Dürre, die bereits eine Milliarde Euro Schaden verursacht hat. Die Österreichische Hagelversicherung, ein Agrar-Spezialversicherer, teilte mit, dass die wochenlange Dürre mit Rekordhitze zu erheblichen Ernteausfällen geführt habe. Der Gesamtschaden in der Landwirtschaft liege bisher bei rund einer Milliarde Euro, sagte der Chef der Versicherung, Kurt Weinberger.

Weinberger bezeichnete die Situation als „historische Dürrekatastrophe“. Laut ihm sei das Niederschlagsdefizit und die Anzahl der Hitzetage ungewöhnlich hoch. Die Dürre könne den Schaden weiter erhöhen, falls sie länger anhalte, warnte er. Die Landwirte kämpfen mit den Folgen einer extrem trockenen und heißen Jahreszeit, die die Ernteerträge stark beeinträchtigt.

Die Auswirkungen der Dürre sind bereits spürbar. Viele Bauern mussten ihre Felder aufgeben, da die Pflanzen nicht genug Wasser bekamen. Die Versicherung wird nun die Schäden bewerten und die Auszahlungen vorbereiten. Die Situation ist für die Landwirtschaft in Österreich ein besonderes Problem, da die Ernteerträge in den letzten Wochen stark zurückgegangen sind.