Patricia Nickel-Dönicke hat am Landestheater Niederösterreich die Premiere ihres ersten Regieversuchs mit Bertold Brechts Stück „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ gestartet. Die Inszenierung, die am Samstag stattfand, thematisiert laut der Intendanz die politischen Entwicklungen im Land. Nickel-Dönicke betont in einem Interview mit der APA, dass das Stück auch für Österreich relevant sei. Sie sieht in der Arbeit von Brecht eine Warnung vor Machtmissbrauch und politischer Manipulation.

Die Aufführung ist Teil der neuen Intendanz von Nickel-Dönicke, die sich mit kritischen Themen beschäftigt. Sie betont, dass das Stück nicht nur historisch interessant sei, sondern auch aktuell. In der Inszenierung wird der Aufstieg eines politischen Akteurs, der durch Korruption und Gewalt an die Macht kommt, dargestellt. Die Bühnenarbeit soll den Zuschauern die Gefahren von Machtmissbrauch nahebringen.

Die Reaktionen auf die Aufführung sind bisher positiv. Zuschauer loben die Darstellung und die Interpretation der Rollen. Nickel-Dönicke betont, dass sie durch das Stück auch auf die politische Situation in Österreich aufmerksam machen wolle. Sie sieht in Brechts Werk eine wichtige Grundlage für das Verständnis aktueller politischer Prozesse.