Die AfD in Sachsen-Anhalt setzt nach ihrer Wahl auf die Strategie der Opferrolle, wie eine TV-Kolumne aufzeigt. Obwohl die Partei den Wahlkampf gewonnen hat, bleibt der Spielraum für politische Veränderungen gering. Die Versprechen, die im Wahlkampf gemacht wurden, gelten als nicht umsetzbar. Stattdessen wird die Partei die Schuld für die Probleme nicht auf sich selbst, sondern auf die EU schieben. Dieses Muster der Schuldzuweisung wird in der Analyse als typisch für die AfD beschrieben. Die politische Landschaft in Sachsen-Anhalt bleibt damit weiterhin von der Parteistrategie geprägt, die auf der Konstruktion von Opferrollen beruht.