Der Antiziganismusbeauftragte der Bundesregierung, Michael Brand, hat am Gedenktag für Sinti und Roma größere Anstrengungen zum Schutz der Gemeinschaften in Deutschland angemahnt. Brand betonte, dass Sinti und Roma Teil von Deutschland seien und daher einen besonderen Schutz verdienen. Die Mahnung erfolgt im Rahmen der jährlichen Gedenkveranstaltung, die auf die historischen Verfolgungen der Gemeinschaften unter dem Nationalsozialismus erinnert. (de.nachrichten.yahoo.com)
Die Bundesregierung hat in den letzten Jahren bereits Maßnahmen zur Bekämpfung von Antiziganismus und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Sinti und Roma ins Leben gerufen. Dennoch betont Brand, dass weiterhin mehr getan werden müsse, um Diskriminierung und soziale Ausgrenzung zu verhindern. Er fordert eine stärkere politische Verantwortung und eine bessere Integration der Gemeinschaften in die Gesellschaft.
Die Gedenkveranstaltung dient auch dazu, Aufmerksamkeit auf die aktuellen Herausforderungen zu lenken, mit denen Sinti und Roma konfrontiert sind. Brand warnte vor der Gefahr von Rassismus und Hassrede, die in der Gesellschaft weiterhin präsent sind. Die Bundesregierung hat zudem einen Aktionsplan zur Stärkung der Rechte der Sinti und Roma in den nächsten Jahren vorgeschlagen.

























