Die Bundesregierung hat Russland für den Anschlagsversuch mit einer nicht gezündeten Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich gemacht. Nach knapp vier Wochen Ermittlungen bestätigte die Regierung, dass Moskau hinter dem Vorfall steckt. Der Kreml reagierte scharf und bezeichnete die Sanktionen als „schweren Fehler“.

Der Vorfall, der Anfang August stattfand, löste internationale Empörung aus. Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte eine verschärfte Haltung gegenüber Russland. Die EU und die NATO zeigten Solidarität mit Deutschland und betonten die Bedrohung durch hybride Angriffe.

Russlands Außenministerium warf Deutschland eine Eskalation vor und kritisierte die fehlende Beweislage. Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, dass Anschuldigungen gegen Russland untermauert werden müssten. Die Bundesregierung hält dagegen, dass die Ermittlungen klare Ergebnisse lieferten.

Die Situation bleibt spannend, da die Sanktionen noch nicht vollständig umgesetzt sind und die diplomatischen Spannungen zwischen Berlin und Moskau weiterhin hoch sind.