Der Chemiekonzern Evonik wird sein Werk in Bitterfeld am Ende April 2027 schließen. 40 Mitarbeitende werden betroffen. Das Unternehmen nennt schwierige Marktbedingungen und mangelnde Auslastung als Grund. Die Schließung verschärft die Krise der Chemiebranche in Sachsen-Anhalt. Verbände warnen vor einem Dominoeffekt im Mitteldeutschen Chemiedreieck, das rund 10.000 Arbeitsplätze umfasst. Die Region verzeichnet bereits mehrere Schließungen. Die Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und die Arbeitslosenquote sind noch unklar. Die Entscheidung unterstreicht die schwierige Lage der Branche. Die Zukunft der Beschäftigten bleibt ungewiss.