Der Hamburger SV hat im DFB-Pokal am Todestag von Klaus-Michael Kühne eine besondere Geste vollbracht. Der 16-Jährige, der für den HSV in Verl traf, symbolisiert die Fortsetzung der Unterstützung, die Kühne dem Klub lebte. Der HSV erinnert an den langjährigen Patron, der bis zu seinem Tod im Alter von 89 Jahren den Verein finanziell und moralisch stärkte.

Kühne, ein bekannter Logistik-Milliardär, war Ehrenpräsident von Kühne+Nagel und lebte in Schindellegi. Sein Vermögen, das er durch geschäftliche Erfolge aufbaute, floss in verschiedene Projekte, darunter auch den HSV. Mehr als 140 Millionen Euro wurden in den Verein investiert, obwohl Kühne seit elf Jahren kein Heimspiel besucht hatte.

Die Stadt Hamburg und die Schwyzer Regierung würdigten Kühnes wirtschaftliches und gesellschaftliches Wirken. Viele Persönlichkeiten, wie Tschentscher und Fegebank, erinnerten an den Unternehmer, der die Stadt nachhaltig prägte. Seine Ambitionen und sein Engagement bleiben in der Erinnerung der Menschen.

Der HSV nutzte das Pokalspiel, um Kühne zu ehren. Die Profis trugen eine besondere Geste aus, die den Respekt und die Dankbarkeit für die Unterstützung des Verstorbenen zum Ausdruck brachte.