Berlins Kultursenator Stefan Evers hat rassistische Drohungen gegen eine Schwimmveranstaltung für schwarze Menschen scharf verurteilt. Die Veranstaltung, die ursprünglich in einem öffentlichen Schwimmbad stattfinden sollte, wurde nach heftigen Diskussionen und Drohungen abgesagt. Evers betonte, dass Berlin ein sicherer Ort sein müsse, und kritisierte die Anfeindungen als inakzeptabel. Die Veranstaltung war Teil einer kulturellen Initiative, die sich für die Integration und Sichtbarkeit schwarzer Gemeinschaften einsetzt. Die Drohungen, die gegen die Veranstaltung gerichtet waren, zeigten nach Ansicht des Senators eine tief verwurzelte Rassismus-Präsenz in der Stadt. Evers forderte eine stärkere Aufklärung und mehr Schutz für kulturelle Projekte, die sich für Vielfalt einsetzen. Die Situation hat in der Politik und in der Öffentlichkeit für Diskussionen gesorgt.