Berlin – Eine künstlerische Aktion im temporären „Volksbad“ in Berlin hat für Aufsehen und Kritik gesorgt. Die Installation, bei der ein Badetag nur für Menschen mit schwarzem Hautton geplant war, wurde als provokativ und diskriminierend bewertet. Die Idee, die öffentliche Diskussion über Rassismus und soziale Ungleichheit anzustoßen, löste zugleich heftige Reaktionen aus. Viele Beteiligte und Zuschauer sahen in der Aktion eine bewusste Provokation, während andere sie als künstlerische Freiheit und kritische Haltung begrüßten. Die Diskussion um die Grenzen künstlerischen Ausdrucks und die damit verbundenen gesellschaftlichen Konsequenzen bleibt weiterhin hochbrisant.