Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan haben sich in Mekka zu einem neuen militärischen Bündnis zusammengeschlossen. Das Dreierbündnis, das als „Mekka-Verteidigungspakt“ bezeichnet wird, zielt darauf ab, gegenseitige militärische Unterstützung im Falle von Angriffen zu gewährleisten. Die drei Länder versprechen sich gegenseitige Hilfe und wollen durch den Vertrag eine gemeinsame Sicherheit schaffen. Die Initiative wird im Kontext der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten und der militärischen Auseinandersetzungen mit dem Iran verstanden.
Der Pakt umfasst den Austausch von Geheimdienstinformationen sowie den Transfer militärischer Technologien. Zudem wird der Aufbau einer Luftabwehr-Infrastruktur in den beteiligten Ländern angestrebt. Die Beteiligten betonen, dass Angriffe auf eines der drei Länder als Angriff auf alle angesehen werden. Die genauen Details des Vertrags bleiben bislang vage. Die Motivation für das Bündnis wird auf die wachsende Bedrohung durch den Iran zurückgeführt, der in der Region zunehmend militärisch aktiv wird.
Die Zusammenarbeit zwischen den drei Ländern wird als Reaktion auf den Irak-Krieg interpretiert, der sich in den letzten Monaten verschärft hat. Die Bündnispartner betonen, dass sie eine stabile Region und eine friedliche Entwicklung im Nahen Osten fördern möchten. Die Reaktionen aus Europa und den USA sind bislang nicht öffentlich gemacht worden. (spiegel.de)


























