Palantir, ein US-amerikanisches Softwareunternehmen, hat im Jahr 2024 in Großbritannien lediglich 2 Millionen Pfund an Gewerbesteuer gezahlt, obwohl es Verträge mit öffentlichen Auftraggebern im Wert von hunderten von Millionen Pfund besitzt. Dies wurde in einer Berichterstattung der *The Guardian* bekannt. Die Steuerzahlung ist im Vergleich zu den Gewinnen des Unternehmens im Vorjahr deutlich geringer, was auf steuerliche Vorteile und globale Steuerpraktiken zurückzuführen sei, die dem Unternehmen ermöglichen, seine Steuerpflichten zu minimieren (theguardian.com).

Das Unternehmen hat sich durch die Nutzung künstlicher Intelligenz in verschiedenen öffentlichen Projekten positioniert und profitiert von Systemen und Buchhaltungspraktiken, die es ermöglichen, Steuern zu optimieren. Ein Gewerkschaftsvertreter kritisierte die Praktiken, die es dem Unternehmen ermöglichen, Steuern zu umgehen, was zu langfristigen Auswirkungen auf die Staatskasse führen könnte.

Die steuerliche Situation von Palantir wird in der aktuellen Berichterstattung als Beispiel für globale Steuerstrategien dargestellt, die Unternehmen nutzen, um ihre Steuerlast zu reduzieren. Die genaue Auswirkung auf die britische Staatskasse bleibt jedoch unklar.

Sources
  • it boltwise — pmi-ism-einzelhandel-bauausgaben-palantir-wochenstart
  • independent.co.uk — UK service sector growth bounces back to three-month high
  • standard.co.uk — UK service sector growth bounces back to three-month high
  • The Guardian — Palantir paid just £2m corporation tax in UK in 2024 despite lucrative public sector contracts