Die SPD hat am Samstag in Berlin eine klare Position zu den Olympischen Spielen 2024 eingenommen. Der Parteispitzenkandidat, der ehemalige Ministerpräsident von Brandenburg, forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich aktiv für die Ausrichtung der Spiele in der Hauptstadt einzusetzen. In einer Pressekonferenz betonte er, dass die Entscheidung über die Austragungsorte der Olympischen Spiele eine wichtige politische Aufgabe sei, die die Bundesregierung nicht ignorieren dürfe.

Die Berliner SPD warnte zudem, dass ein Verzicht auf die Bewerbung der Hauptstadt um Olympia zu einem politischen Fiasko führen könne. Der Parteispitzenkandidat, der in der Vergangenheit als Kanzlerkandidat in den Fokus geriet, betonte, dass Berlin mit seiner Infrastruktur und seiner internationalen Strahlkraft eine ideale Wahl sei. Die Bewerbung der Hauptstadt sei nicht nur ein sportliches, sondern auch ein wirtschaftliches und kulturelles Projekt, das langfristig Vorteile für das Land bringe.

Die Entscheidung über die Austragungsorte der Olympischen Spiele wird im Jahr 2023 bekanntgegeben. Die Berliner SPD hofft, dass die Bundesregierung ihre Unterstützung für die Hauptstadt signalisiert, um die Chancen auf eine Bewerbung zu erhöhen. Die Partei betont, dass die Entscheidung nicht nur für die Sportwelt, sondern auch für die gesamte Region von Bedeutung sei.