Eine Sprengstoff-Drohne wurde am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt und löste damit einen Sicherheitsalarm aus. Die Ermittlungen sind weiterhin in vollem Gange, da die Behörden nach weiteren Objekten suchen. Die Drohne wurde in der Nähe einer Antonow AN-124 Condor entdeckt, die offenbar mit militärischer Munition beladen war. Dieser Fund hat zu erheblichen Sicherheitsmaßnahmen geführt, darunter die Stilllegung des Flugverkehrs auf der nördlichen Landebahn. Mehrere Einsatzwagen der Polizei standen in der Nähe der Nordpiste, um den Bereich zu sichern.
Das Bundesinnenministerium spricht von einem „hybriden Anschlagsszenario“ und betont die Notwendigkeit einer schnellen und klaren Zuordnung der Zuständigkeiten bei der Drohnenabwehr. Nordrhein-Westfalens Innenminister fordert eine schnelle Festlegung, wer bei solchen Vorfällen handeln soll. Zudem fordert die FDP den Ausbau der Drohnenabwehr in Sachsen-Anhalt. Die Grünen haben zudem Beratungen im Nationalen Sicherheitsrat gefordert, um die Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen.
Die Drohne wurde in der Nähe einer Antonow AN-124 Condor entdeckt, die mit militärischer Munition beladen war. Dies könnte die Gefahr erhöhen, falls ein Sprengsatz explodiert wäre. Die Polizei hat den Bereich um die Nordpiste abgesperrt und den Flugverkehr bis auf Weiteres unterbrochen. Die Ermittlungen sind in vollem Umfang in Gang gesetzt, um mögliche Verbindungen oder weitere Drohnen zu klären.





























