Die Zahl der Toten in Krywyj Rih ist nach einem russischen Drohnenangriff auf ein Einkaufszentrum auf mindestens 16 gestiegen. Zudem werden neun Menschen vermisst, darunter zwei Kinder. Der ukrainische Zivilschutz berichtete, dass die Such- und Rettungsarbeiten weitergehen. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland einen Terrorangriff auf Zivilisten vor. In den Krankenhäusern werden mehrere Schwerverletzte behandelt.
Die Ukraine reagiert mit einer ersten militärischen Gegenaktion gegen den russischen Online-Versandhändler Ozon. Dies markiert einen neuen Schritt in der Konfrontation. Gleichzeitig besucht der deutsche Außenminister Johann Wadephul die Ukraine. Er verspricht deutsche Unterstützung, insbesondere für die Vorbereitung auf den Winter. Wadephul kritisiert die Propaganda Russlands und prognostiziert den wirtschaftlichen Ruin des Landes.
Die Zerstörungsszenarien in der Ukraine schrecken Wadephul. Er betont den Schutz der Energieinfrastruktur, insbesondere vor Drohnenangriffen. Die Situation bleibt für die Zivilbevölkerung äußerst gefährlich. Die Monate Juli und August wurden als tödlichste Zeitspannen seit vier Jahren beschrieben. Die Suche nach vermissten Personen und die medizinische Versorgung der Verletzten bleiben zentrale Aufgaben.






















