US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner haben am Sonntag erstmals seit Beginn des Ukraine-Kriegs in Kiew gelandet. Nach einem dreistündigen Treffen mit russischen Behörden in Moskau reisen die beiden US-Sondergesandten weiter nach der ukrainischen Hauptstadt, um Friedensgespräche zu führen. Die Reise markiert einen neuen Schritt in den Vermittlungsversuchen der USA, die seit Monaten versuchen, eine Lösung für den Konflikt zu finden.

Die ukrainische Regierung begrüßte die Ankunft der US-Unterhändler mit Hoffnung. Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich zuversichtlich, dass die Gespräche in Kiew Fortschritte bringen könnten. Gleichzeitig bestätigte Russland, dass die Gespräche mit den US-Vermittlern in Moskau als „nützlich“ und „konstruktiv“ bewertet wurden.

Die Gespräche finden in einer Situation statt, in der beide Seiten vorübergehend auf Angriffe verzichten. Während die Hauptstädte Kiew und Moskau von Waffenruhe profitieren, gehen Angriffe an anderen Stellen weiter. Die US-Vermittler hoffen, dass dieser Moment genutzt wird, um eine langfristige Lösung zu finden.

Die Details der Gespräche in Kiew bleiben zunächst unklar. Die US-Regierung betont, dass es um „konkrete Schritte“ für die nächsten Verhandlungen gehe. Ob die Gespräche zu einer entscheidenden Wende im Ukraine-Krieg führen, bleibt abzuwarten.