Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Forderung nach Neuwahlen während des Krieges gegen Russland abgelehnt. Er warnte, dass Wahlen im Krieg „einen Tsunami“ auslösen und die Ukraine spalten könnten. Der ukrainische Präsident begründete seine Haltung mit der Gefahr, dass Wahlen im Kriegszustand Unruhe und politische Spaltungen verstärken würden. Die Forderung stammte von seinem ehemaligen Verteidigungsminister Mychailo Fedorow, der eine Neuwahl für notwendig hielt.

Selenskyj betonte, dass die Situation im Land noch zu instabil sei, um eine Wahl abzuhalten. Er verwies auf die Sicherheitsrisiken und die mögliche Zersplitterung der Gesellschaft. Zudem erhielt die Ukraine in den letzten Wochen weiterhin Unterstützung von der EU und Norwegen, die zusätzliche finanzielle Hilfe zugesagt haben. Die politische Debatte um die Zukunft der Ukraine bleibt jedoch hochspannungsvoll.