Der börsennotierte Faserhersteller Lenzing hat bekanntgegeben, dass die Faserproduktion am Standort Heiligenkreuz im Burgenland bis Ende 2027 auslaufen wird. Dies ergibt sich aus einer Unternehmensmitteilung vom Montagabend. Gleichzeitig wird der Konzern rund 2.000 Stellen weltweit streichen, wobei auch im Burgenland Arbeitsplätze abgebaut werden. In Heiligenkreuz sind derzeit 285 Mitarbeiter beschäftigt, die durch einen bestehenden Sozialplan unterstützt werden.
Die Entscheidung, den Standort zu verkaufen, folgt auf die Planung, die Faserproduktion in mehreren Regionen einzustellen. Lenzing sucht bereits nach einem neuen Eigentümer für den Standort, der bislang von der Firma betrieben wird. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Kosteneinsparung, die auch andere Standorte in Europa betrifft. Die betroffenen Mitarbeiter erhalten laut Angaben einen Sozialplan, der ihre Übergangsphase finanziell abdeckt.






























