Die USA und der Iran sind in einem heftigen Streit um die Kontrolle der Straße von Hormuz, einer kritischen Wasserstraße im Persischen Golf. US-Präsident Donald Trump hatte in den letzten Tagen behauptet, die USA hätten die volle Kontrolle über die Meerenge. Diese Aussagen wurden von der iranischen Behörde für die Meerenge (PGSA) direkt widerlegt. Laut iranischen Angaben bleibt die Straße blockiert, bis die Bedingungen des Irans akzeptiert werden.

Die iranische Seite betont, dass die wiederholten Behauptungen der US-Regierung über die Aufhebung der Blockade keine Auswirkung auf die Realität haben. Die PGSA betonte auf der Plattform X, dass die Blockade erst endet, wenn die Anforderungen des Irans erfüllt sind. Die USA hatten zuvor behauptet, die Kontrolle über die Meerenge wiederherzustellen, doch dies wurde von Teheran als unzutreffend zurückgewiesen.

Die Spannungen zwischen den beiden Ländern sind in den letzten Wochen gestiegen, insbesondere nach dem Nato-Gipfel in der Türkei. Zwar wurden Zweifel an der Bedrohung durch den Iran für Trump geäußert, doch die US-Regierung entschied sich dennoch für ein Täuschungsmanöver. Die Situation bleibt hochbrisant, da die Straße von Hormuz für den internationalen Handel von zentraler Bedeutung ist.